Satzung

G2 kreativ total e.V.

§ 1 Allgemeines
§ 2 Ziele und Aufgaben
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Mitgliedsbeitrag
§ 5 Organe
§ 6 Mitgliederversammlung
§ 7 Vorstand
§ 8 Rechnungsprüfer
§ 9 Finanzwirtschaft
§ 10 Auflösung
§ 11 Schlussbestimmungen

Hier kann die Satzung und die Beitrittserklärung als PDF heruntergeladen werden.

§ 1 Allgemeines

1. Der Verein führt den Namen: G2 kreativ total e.V. und ist unter diesem Namen im Vereinsregister beim Amtsgericht Rostock unter der Nummer VR 2307 eingetragen.
2. Gerichtsstand ist die Hansestadt Rostock. Sitz des Vereins ist die Hansestadt Rostock.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben

1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Die Mitglieder sind künstlerisch tätig und vermitteln Ihre Kenntnissen und Fertigkeiten an die Vereinsmitglieder und Außenstehende. Die Mitglieder geben Impulse für eine künstlerische Betätigung und der Auseinandersetzung mit der Kunst und Kultur, insbesondere über die gemeinsame Erarbeitung von Kunstwerken und deren Präsentation auf Ausstellungen.
2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
3. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
4. Jegliche Mittel werden satzungsgemäß verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Erwerb der Mitgliedschaft
a) Mitglied kann jede volljährige Person werden. Minderjährige können mit Zustimmung ihres jeweiligen gesetzlichen Vertreters Mitglied werden.
b) Die Mitgliedschaft muss durch schriftliche Beitrittserklärung gegenüber dem Vorstand beantragt werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages für das laufende Kalenderjahr ist der Erwerb der Mitgliedschaft vollzogen.
2. Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch schriftlich erklärten Austritt.
b) durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen die Satzung verstößt, mit dem Mitgliedsbeitrag länger als 3 Monate im Rückstand ist, Vereinsbeschlüsse nicht befolgt oder ein sonstiges vereinsschädigendes Verhalten zeigt. Der Ausschluss erfolgt mit einfacher Mehrheit durch einen vom Vorstand zu fassenden Beschluss mit Begründung. Das Mitglied muss vom Vorstand vor Beschlussfassung gehört werden. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich zuzustellen. Einspruch kann jedes Mitglied innerhalb von 2 Wochen nach schriftlicher Übergabe, im Postzustellungsverfahren mit Empfangsbestätigung, erheben. Wird der Einspruch vom Vorstand abgelehnt, kann jedes Mitglied seinen Einspruch vor der Mitgliederversammlung begründen. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.
c) durch den Tod.
Ein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen besteht nicht.
3. Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht übertragbar und nicht vererbbar.

§ 4 Mitgliedsbeitrag

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Jahresbeitrag in einem Betrag pünktlich zu begleichen. Die Höhe des Mitgliederbeitrages und sonstiger Leistungen sowie die Zahlungstermine werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Wird danach gemahnt, ist eine Mahngebühr, deren Höhe die Mitgliederversammlung auf gesetzlicher Grundlage festsetzt, zu erheben. Von der Mitgliederversammlung beschlossene Umlagen dürfen in ihrer Höhe max. das 6-fache des jährlichen Mitgliedsbeitrages betragen.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind:
-die Mitgliederversammlung
-der Vorstand
-die Rechnungsprüfer

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss im I. Quartal eines jeden Jahres als Jahreshauptversammlung stattfinden.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand sie beschließt. Der Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet, wenn mindestens 25 % der Mitglieder einen diesbezüglichen schriftlichen Antrag mit Hinweis auf Verhandlungsgegenstände vorlegen.
3. Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand schriftlich einberufen und vom Vorsitzenden geleitet. Die Einladung muss mindestens 4 Wochen vorher unter Angabe von Zeit, Ort, der Tagesordnung und der Beschlusspunkte erfolgen.
4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist (außer in Fällen des § 10, Pkt.2).
5. Anträge zur Behandlung spezieller Themen in der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) sind spätestens 15 Tage vor der Versammlung schriftlich an den Vorstand einzureichen.
a) Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes, des Kassierers und des Berichtes der Rechnungsprüfer,
b) Beschlussfassung über den Haushalt für das Geschäftsjahr,
c) Entlastung des Vorstands,
d) wenn erforderlich, Neuwahl des Vorstandes oder einzelner Mitglieder des Vorstandes, der Rechnungsprüfer,
e) Festsetzung des Beitrages, eventueller Umlagen und sonstiger Leistungen,
f) endgültige Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes gemäß § 3 Abs. 2b,
g) Beschlussfassung über eingegangene Anträge,
h) Satzungsänderungen.
7. Allgemeine Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, Beschlüsse zur Satzungsänderungen setzen die Zustimmung einer 3/4-Mehrheit der erschienenen Mitglieder voraus. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
8. Über Mitgliederversammlungen sind Protokolle anzufertigen, die vom Protokollführer und vom Vorsitzenden zu unterschreiben sind.

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus 3 – 5 Mitgliedern, darunter
– dem Vorsitzenden,
– dem stellv. Vorsitzenden,
– dem Kassierer.
2. Der Verein wird gerichtlich oder außergerichtlich durch 2 Vorstandsmitglieder stets gemeinsam vertreten, darunter immer der Vorsitzende oder der stellv. Vorsitzende.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. Scheidet jedoch ein Vorstandsmitglied aus, ist dieses Amt auf der nächsten Mitgliederversammlung durch eine Wahl personell zu ersetzen. Wählbar ist jedes Mitglied des Vereins nach Vollendung des 18. Lebensjahres, es sollte jedoch über die für die jeweilige Vorstandstätigkeit nötige Eignung verfügen.
4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen, wenn sie nicht gegen Gesetz und Satzung verstoßen. Seine Tätigkeit ist grundsätzlich ehrenamtlich und darf nur auf die Erreichung der satzungsgemäßen Ziele des KGVs gerichtet sein. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung kann den Mitgliedern des Vorstandes eine pauschale Entschädigung in angemessener Höhe gezahlt werden. Die steuer- und abgabenrechtlichen Vorschriften sind strikt einzuhalten. Die Zahlung pauschaler Entschädigungen gilt mit der Genehmigung des Haushaltsplanes für das jeweilige Geschäftsjahr als beschlossen, sofern hierfür im Haushaltsplan eine gesondert ausgewiesene Haushaltsposition der Höhe nach bestimmt ist. Sofern Haushaltspläne nach dem Beginn des Geschäftsjahres genehmigt werden, gilt der Beschluss über die Gewährung einer pauschalen Entschädigung rückwirkend ab Beginn des Geschäftsjahres.
5. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % seiner Mitglieder anwesend sind.
7. Über Beschlüsse des Vorstandes ist ein Beschlussprotokoll anzufertigen, vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen.

§ 8 Rechnungsprüfer

1. Es sind 2 gleichberechtigte Rechnungsprüfer zu benennen.
2. Die Rechnungsprüfer sind ein demokratisches Kontrollorgan und werden von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. Wählbar ist jedes Mitglied nach Vollendung des18. Lebensjahres. Es sollte über die nötige Eignung verfügen. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
3. Die Rechnungsprüfer bereiten die Prüfungen nach Schwerpunkten vor. Sie haben das Recht an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilzunehmen.
4. Die Rechnungsprüfer sind der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig und wachen über die Einhaltung der Satzung. Sie prüfen unangemeldet mindestens 2mal jährlich die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vorstandes, insbesondere die Finanzwirtschaft. Über das Ergebnis informieren sie den Vorstand.
5. Ihnen obliegen insbesondere folgende Prüfungen:
– Kasse
– Buchführung
– Verwendung der Mittel laut Satzung und Haushaltsplan
– Einhaltung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.
6. Die Ergebnisse der Prüfung sind schriftlich niederzulegen, von den Prüfern zu unterschreiben und der Mitgliederversammlung vorzulegen.

§ 9 Finanzwirtschaft

Die Finanzgeschäfte werden durch den Kassierer unter der Mitwirkung des Vorsitzenden oder des stellv. Vorsitzenden auf der Grundlage des Haushaltsplanes wahrgenommen. Der Verein darf im Sinne des § 64 AO einen Zweckbetrieb unterhalten. Dies betrifft z.B. Beiträge/Gebühren zu Lehrveranstaltungen, Eintrittsgelder für Veranstaltungen usw.

§ 10 Auflösung

1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss mit einer 3/4 Mehrheit sämtlicher Mitglieder.
2. Bei Auflösung sowie Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das vorhandene Vermögen, nur für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden. Es wird zweckgebunden für die weitere Förderung von Kunst und Kultur der Stadt Rostock zur Verfügung gestellt.
4. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand, wenn die Mitgliederversammlung nicht andere Personen dafür bestellt.

§ 11 Schlussbestimmungen

1. Der Vorstand wird ermächtigt, eine aus gesetzlichen oder steuerlichen Gründen notwendig werdende redaktionelle Änderung der Satzung vorzunehmen. Die Mitglieder sind darüber unverzüglich zu verständigen.
2. Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 29.09.2007 beschlossen, zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 31.03.2014.
3. Änderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Eintragung in das Vereinsregister.

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